|
Kulturbuch in America - Part Two National Breastfeeding Week
Wieder so ein Vorurteil: Prüde soll er sein, der Amerikaner. Und wieder stimmt es. Weitgehend. Zum Beispiel in der Union Station in Washington. Wo sich jahrzehntelang niemand daran gestört hat, dass die pseudorömischen Soldatenstatuen an den Tragsäulen in bester Tradition der Antike ihre Geschlechtsteile in die Bahnhofsluft ragen ließen. Bis dann die Bürgerinitiative für einen anständigeren Bahnhof auf den Plan trat und durchsetzte, dass die Penisse sorgsam hinter nachträglich vor die Statuen gestellten Schilden verborgen wurden. Und zur Sicherheit wurde dieser Erfolg dann auch noch auf mehreren Gedenktafeln für die Nachwelt dokumentiert. Wenn schon prüde, dann aber mit Volldampf voraus und auch noch damit angeben.

In diese reichlich verklemmte Richtung geht auch die mangelnde Toleranz für die Hobbys des Michael Jackson und seiner Gesinnungsgenossen. So bestehen die ausführlichsten Abendnachrichten - immerhin eine Sendung von nahezu fünf Minuten Dauer - im wesentlichen aus drei thematischen Blöcken: Baseball, Football und Sexskandale von Prominenten. Also praktisch nur Sportnachrichten. Nun wollen wir das seltsame Bedürfnis, sein Geschlechtsteil in den regelmäßig nicht einmal ausreichend geräumigen Körperöffnungen von Minderjährigen zu deponieren, hier natürlich keineswegs verharmlosen. Aber ist die von den amerikanischen Medien über den ganzen August hinweg heiß diskutierte Frage, ob der halbprominente Nachrichtensprecher X nun tatsächlich seine Hand zur Brust der Kellnerin Y geführt hat, oder ob die Kellnerin Y vielleicht nur eine ungeschickte Bewegung gemacht und dabei die Hand mit ihrer Brust gerammt hat, wirklich etwas qualitativ anderes als die schon ach so oft diskutierte und irgendwie nicht so wahnsinnig relevante Frage, ob beim Fußball die Hand des Spielers zum Ball oder der Ball zur Hand des Spielers gegangen ist? Und wie kann man sich über Wochen so in das Thema hineinsteigern? Zumal dieselbe Nation gleichzeitig eine Handvoll Kriege zu führen beliebt und sich ja auch mal mit der Problematik beschäftigen könnte, was man am besten mit der Weltherrschaft anfängt, wo man sie nun schon einmal am Hacken hat.
Statt dessen erleben wir die Fortsetzung von "Nippelgate". CBS soll nun für die halbe Sekunde entblößte Jacksontitte in der Superbowlübertragung 500.000 Dollar Strafe zahlen, wegen öffentlicher Unmoral.
Zum Glück geht es nicht überall so prüde zu. Und wenn er dann mal die sexuelle Offensive geht, der Amerikaner, dann sollte man machen, dass man rechtzeitig auf die Bäume kommt. In Nevada zum Beispiel sind Bordelle nicht nur legal, sie werden auch ausgeschildert wie Sehenswürdigkeiten und gehören zum Straßenbild wie Bäckereien einst bei uns, bevor Kamps erfunden wurde. Alles ganz legal, ganz normal, und nächstens wird der monatliche Puffbesuch wahrscheinlich Pflicht - oder zumindest Teil des Heimatkundeunterrichts in der Sekundarstufe 2. Und die Puffs präsentieren ihre Angestellten (darf man überhaupt von Ange"stellten" sprechen, wenn diese ihre Tätigkeit fast ausschließlich liegend ausüben?) auch ganz stolz im Fernsehen. In Ausübung des Berufs, in Berufskleidung und mit Vollzoom auf das, was bei den römischen Kriegern vom Washingtoner Bahnhof noch hinter den Schilden versteckt werden musste. Und dann wird unter dem Deckmantel der sachlichen Reportage gezeigt wie der Vater seinen Sohn zum ersten Mal in den Puff mitbringt, wie eine Frau es zum ersten Mal lesbisch treibt, wie eine andere Frau mit ihrem Mann gemeinsam ins Bordell kommt, weil sie diesem einen Dreier mit Nutte zu Weihnachten geschenkt hatte. Und plötzlich ist man geistig kaum noch in den USA sondern wieder im deutschen Langweilerfernsehen von RTL II, Vox und Co. und ist es fast wie bei Wahre Liebe, nur dass die Kamera nicht immer wegschwenkt, wenn Geschlechtsverkehr ins Bild zu geraten droht. Die gleichen seichten Geschichtchen, die gleichen Versuche dem Spanner und potenziellen Puffgänger daheim zu vermitteln, dass die käufliche Liebe eigentlich längst Kultcharakter hat und zu jeder gesunden Sexualität dazu gehört. Aber es kam noch besser, der Zuschauer durfte per Glotze auch an einem der in Amerika so beliebten Mitarbeiter-Meetings teilhaben. Die es offenbar sogar in den Bordellen gibt. Höhepunkt der Besprechung: Air-Force-Amy, die früher wirklich einmal für die Air Force gearbeitet hat und die wir schon als Hauptdarstellerin der eben erwähnten Episoden kannten, wurde zum "Hooker of the Year" ernannt! Und hat sich riesig gefreut! Nachdem es sie zuvor wahrscheinlich nur bis zur "Nutte des Monats" gebracht hatte. Zumal der Ehrentitel (oder schreibt man Tittel in diesem Fall mit Doppel-Teh) mit einer Gratifikation von 5.000 Dollar verbunden war. Außerdem qualifiziert sie sich nun sicherlich für eine neue "Position" und wird sie künftig eine noch herausgehobenere "Stellung" in ihrem Unternehmen einnehmen. Zur vertieften Lektüre empfehle ich übrigens www.airforceamy.com
Wendet man allerdings die im Falle Jackson entwickelte Gebührenordnung für öffentliche Unmoral auf die Sendung mit Air Force-Amy an, dann wird es für HBO richtig teuer. Ich rechne mal: Pro Titte pro halbe Sekunde 500.000 Dollar. Macht 2 Mio. Dollar pro Brüstepaar pro Sekunde. Da Air-Force-Amy mindestens 20 Minuten lang nackt zu sehen war, kommen da schon einmal runde 600 Millionen Dollar zusammen. Vielleicht sogar noch mehr, da Amys Brüste dank großzügigen Silikoneinsatzes sicher deutlich größer waren als die der Kollegin Jackson. Das dürfte einen Zuschlag kosten. Dafür waren sie auch etwas formschöner, vielleicht gibt das einen Abschlag, so dass wir am Ende wieder bei den 600 Mio. Dollar landen. Was die mindestens 10 Minuten Vagina und die mindestens 5 Minuten Brüste und Vagina und Geschlechtsverkehr dann wohl noch zusätzlich kosten? HBO wird wahrscheinlich Konkurs anmelden müssen.
Wie soll ein Land das aushalten: Im einen Staat wird Nacktheit noch nicht einmal als Ausdrucksmittel der Kunst geduldet, im anderen Staat gibt es angezogene Darsteller fast nur noch im Pay TV. Im Fragenkatalog bei der Einreise wird eine Vergangenheit als Prostituierte noch einer Drogenhändlerkarriere und terroristischen Neigungen gleichgestellt, während in Nevada der Job als Nutte bereits als Vorbild für potenzielle Ich-AGs propagiert wird. Vielleicht gibt man dort die intolerante Haltung gegenüber Terroristen ja auch bald auf?
Eine vermittelnde Lösung bietet Arizona an. Nacktheit ja, aber nur zur Nachwuchsaufzucht. Soll heißen, die Nutz-Titte darf gezeigt werden, nicht aber die Lust-Titte oder wie soll ich diesen Hinweis verstehen:

Was es mit der Tradition aber auf sich hat, bedürfte dann doch noch vertiefter Erläuterung. Ebenso wie die Frage, wer da eigentlich alles gestillt wird. Wird der Arizonaer etwa bis ins hohe Alter mit Muttermilch ernährt? Verweigert er andere Nahrung? Was ich angesichts der schlechten amerikanischen Küche ja durchaus verstehen könnte. Oder ist es seine einzige Chance, außerhalb Nevadas mal eine weibliche Brust zu sehen zu bekommen?

Zweite Lektion: Wer in den USA Sex will, muss nach Nevada, in die Illegalität oder Spaß an Muttermilch-Spielen haben.
Nick Igel in America - Part One The Igel has landed
Dass Amerika Scheiße ist, weiß der geneigte Leser. Liegt ja auch auf der Hand. Ein Land muss einfach Scheiße sein, wenn unter seinen wichtigsten Exportartikeln die Angriffskriege noch die harmlosesten sind - als Bourgeois gehobener Lebensart empfinde ich nämlich Fastfood und pseudophilosophische Filme des kleinwüchsigen rothaarigen New Yorker Pädophilen als wesentlich belastender als ein paar tausend tote religiöse Fanatiker bei der Wehrsportübung im Irak. Wobei ich, wenn ich religiöse Fanatiker sage, dies ausdrücklich nicht auf eine der beiden Kriegsparteien beschränkt wissen will.
 Statue of Libert-i-gel
Diese Kolumne ist sich aber nicht zu schade, man kann es nicht oft genug wiederholen, im Interesse ihres Aufklärungsauftrages und zur vollständigeren Information der Kundschaft auch dorthin zu gehen, wo es richtig wehtut. Bzw. wo es Scheiße ist. Wie zum Beispiel in besagten Vereinigten Staaten von Amerika. Lesen Sie hier in einem mehrteiligen Exklusivabdruck das USA-Tagebuch von Sonderkorrespondent Nick Igel!
Schon vor Eintreffen in den USA finde ich zwei meiner Lieblingsvorurteile über den Amerikaner bestätigt. Er hat ein kindlich-naives Gemüt und ist ausgesprochen unprofessionell. Wie sonst wäre es zu erklären, dass jeder Nichtamerikaner vor der Einreise zunächst ein Formular ausfüllen muss, auf dem unter anderem danach gefragt wird, ob man die Absicht habe, einen Terroranschlag gegen Einrichtungen der Vereinigten Staaten auszuüben. Und dann muss man ankreuzen: "ja" oder "nein".
Naiv ist daran, dass der Amerikaner offensichtlich tatsächlich erwartet, dass die Kundschaft vom Stamme Bin Laden direkt ein Kreuzchen bei "ja" macht. Die trainieren zwar monatelang, wie man Flugzeuge in Hochhäusern parkt und haben ihre bisherigen Attentate minutiös durchgeplant, aber wenn natürlich vorher einer gefragt hätte, hätten die Jungs sicher sofort zugegeben, "ja gut sicher, so ein paar ganz kleine Anschläge, so an die vier, fünf Kilotote, das hatten wir uns als krönenden Abschluss unseres Besuchs im Land der ungläubigen Horden dann doch vorgenommen..."
Diese Naivität der amerikanischen Behörden mag ja noch entschuldbar sein, schlimmer noch ist die bewiesene Unprofessionalität. Wie jeder weiß, der schon einmal mit professionellen Umfragen in Berührung gekommen ist, werden die Ergebnisse verfälscht, wenn man den Befragten neben der klaren ja/nein-Alternative nicht auch noch eine Option wie "vielleicht", "noch unentschieden" oder "weiß nicht" einräumt.
"Na gut", dachte ich, "da kann er noch etwas lernen, der Amerikaner!" Und habe prompt mal neben die beiden Kästchen ein "noch unschlüssig" notiert. Was dann dazu führte, dass ich sehr schnell ein drittes Vorurteil über den Amerikaner als solchen bestätigt erhielt: Er ist humorlos!
 The Igel has landed - und zwar im Knast Nick Igel auf Alcatraz
Später erläuterte mir mein Rechtsbeistand dann, dass eine ernsthafte Beantwortung der Fragen auf dem Kärtchen, wo neben meinen Ambitionen als Hobbyterrorist auch nach etwaigen Vorstrafen wegen Prostitution oder Drogenbesitzes gefragt war, gar nicht erwartet werde. Vielmehr baue man sogar darauf, dass potenzielle Kriminelle falsche Angaben machten. Weil man sie dann anschließend noch härter bestrafen könne. Ich stelle mir das gerade vor, wie der Richter dann das Urteil verkündet: "Nick Igel, ich verurteile Sie zu achthundert Jahren Gefängnis wegen eines Terroranschlages auf die Konzernzentrale von McDonalds sowie zu einer Geldstrafe von 25 Dollar wegen vorsätzlicher uneidlicher Falschaussage im Einreiseverfahren!"
Erste Lektion daher: Bei der Einreise brav angeben, ob man schon einmal eine Entziehungskur wegen Alkoholismus mitgemacht hat, ob man schon einmal wegen Wahlfälschungen verfolgt worden ist und ob man sich um den Wehrdienst gedrückt hat, nicht wahr, George Dabbeljuh? Außerdem sollten zur Sicherheit und zur Vermeidung von Geldstrafen auch Hobbys wie Fingernägelkauen, Rülpsen, Furzen und Bierdeckelsammeln unaufgefordert genannt werden, man weiß ja nie, was in den einzelnen Bundesstaaten alles verboten ist. In Missouri steht beispielsweise bis heute Geldstrafe auf Oralverkehr. Dazu aber mehr im nächsten Kapitel.
Noch etwas, was ich gleich am ersten Tag lernte, der Amerikaner hat das Bedürfnis sich stets und jedem vorzustellen. Kommt man in ein Lokal, hört man als erstes von der Kellnerin: "Hi, my name is Nancy and I am your personal waitress. How are you tonight?". Sehr schön! Auch im Nationalpark geht es ähnlich zu: "Hi, my name is Farty and I am your personal ranger. How are you today." Ich frage mich nur, ob das wirklich überall so zugeht. "Hi, my name is Slutty and I am your personal hooker. How are you tonight?" Oder gar bei der Hinrichtung auf den guten alten heißen Stühlen in Texas: "Hi my name is Hank and I am your personal executioner. How are you today?".
Nick Igels Kulturtagebuch Berliner Chaosbrigade verbessert deutsche Medaillenbilanz
Erste Augustwoche:
Endlich ist es soweit, die erste Bewohnerin des Big Brother Containers ist aus dem geschlossenen Container-Vollzug in die geschlossene Anstalt überführt worden. In der entsprechenden Pressemitteilung von RTL II heißt es: "Ilkay war völlig am Boden zerstört, lief wild umher und führte dauernd Selbstgespräche. Wir ließen Ilkay zunächst von unserem Big Brother Psychologen behandeln. Gemeinsam entschieden Ilkay und der Psychologe dann, dass sie den TV-Container verlässt und sich in der Nervenklinik behandeln lässt." Verräterisch an der Meldung scheint mir vor allem, dass nicht von "einer", sondern von "der" Nervenklinik gesprochen wird. So als bräuchte Big Brother ständig eine solche Einrichtung, als wäre Ilkay dort sowieso dauernd zu Gast (das ist meine "Stammklapse") oder als hätte RTL II einen Rahmenvertrag mit dem Landeskrankenhaus Köln abgeschlossen und die "Kandidaten" nur von dort geleast. Stichwort "Sachsenpaule" - oder denken wir mal darüber nach, ob es nervenärztlich überhaupt vertretbar wäre, jemanden wie Paco außerhalb eines gummiwandgepolsterten Klapsenhabitats aufzubewahren!
Zweite Augustwoche:
In Athen beginnen die olympischen Spiele. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand außerhalb der HuF-Sportredaktion ahnte und was die Öffentlich-Rechtlichen mit Blick auf drohenden Quotenverlust selbst bei mehr Sachverstand und höherer Einsichtsfähigkeit in den "Köpfen" ihrer Urgesteine Rubenbauer, Hartmann, Poschmann und Co. auch niemals hätten verbalisieren wollen: Für Deutschland würde es Medaillen vor allem wieder in den traditionellen Randsportarten Tierquälen (Dressur- und Springreiten), Tauziehen und Topfschlagen geben, zu deren Ausübung sich der Chinese und der Amerikaner noch zu fein sind. Und natürlich in allen Sportarten, bei deren man gut mit Waffen umgehen können muss (Schießen und Fechten).
Zorba the Nick Nick Igel berichtet exklusiv aus Athen
Dass es in der Leichtathletik, im Schwimmen, im Kunstturnen, Handball, Fußball, Straßenradrennen und Tennis keine Goldmedaillen für die Faulenzer aus Germany gab, war nun wirklich keine Überraschung. Um so schöner, dass die zur Unterstützung unseres Teams vollzählig angetretene Mannschaft von Bundesregierung und SPD-Führung unsere Medaillenbilanz noch deutlich verbessern konnte, da es jeweils gleich die ganze Palette von Gold, Silber und Bronze in den Disziplinen Staatsverschuldung, Sozialabbau, Wahlbetrug, Synchronlügen, und Haarefärben (Wieczorek-Zeul hier sogar gleich auf Platz eins bis sechs, vor einem anderen, aus rechtlichen Gründen nicht zu benennenden noch prominenteren Mitglied der Regierungsspitze, das mit Platz sieben und acht den deutschen Triumph perfekt machte!) gab. Joschka Fischer holte zudem noch Überraschungssilber in den neuen Trendsportarten Fettleibigkeit und iterativer Vielehe, während Müntefering enttäuschend aber knapp an der Goldmedaille im Märchenerzählen vorbeischrammte und sich ebenfalls mit Silber begnügen musste. Was um so tragischer war, als er nach dem ersten Tag mit den Einzeldisziplinen Heucheln und Demagogie schier uneinholbar - weit vor Lafontaine, Bush, Berlusconi, Chatami und Sharon - in Führung gelegen hatte, dann aber am zweiten Tag selbst mit einer weiteren Spitzenperformance in der abschließenden Scheinheiligkeitsprüfung den groben Schnitzer nicht mehr ausgleichen konnte, der ihm aufgrund eines anhaltenden Krampfes im Pöbelzentrum seines rechten Hirnlappens in der Disziplin Verleumdung unterlief - wo er Angela Merkel in eher kleinlautem Tonfall lediglich eine "nicht ganz optimale Frisur" attestiert hatte. Auch eine Verletzungspause mit Behandlung durch Mannschaftspsychologen Dr. Gysi konnte Müntefering in der Kürze der Zeit nicht mehr retten. Gold dagegen für George Dabbeljuh Bush in den amerikanischen Spezialdisziplinen Staatsterrorismus und Angriffskrieg - klares hole-in-one mit der Cruise-Missile am 18. Bohrloch, da musste sich selbst Altmeister Saddam Hussein geschlagen geben.
Dritte Augustwoche:
Fehlmeldung und böse Unterstellung in den Medien. Angeblich soll der Bundeskanzler eine zweijährige Russin gekauft haben, oder adoptiert, wie das bei dieser From des Menschenhandels ja gerne einmal beschönigend formuliert wird. An sich ein geschickter Wahlkampfschachzug. Der Kanzler selbst dürfte ja impotent oder zu faul zum Kinderzeugen sein- warum sonst sollte er sich stets den Komplettbausatz von Frau mit Fertigkindern angelacht haben, anstatt selbst für Nachwuchs zu sorgen und unser aller Rente zu sichern? Die Story mit der kleinen Russin ist aber trotzdem völlig unglaubwürdig. Zunächst liegen der Redaktion von HuF sichere Erkenntnisse vor, dass in Russland und in der Ukraine - anders als in Teilen Asiens - vorwiegend mit volljährigen oder zumindest nahezu volljährigen Frauen gehandelt wird, die dort sowohl zu kaufen, als auch tage- oder stundenweise zu mieten bzw. zu leasen sind. Weiterhin lässt die Auswahl der bisherigen Intimpartner/Ehefrauen des Bundeskanzlers keine Rückschlüsse auf Pädophilie vor. Zwar neigt der Kanzler zur Auswahl von Frauen, die deutlich jünger sind als er selbst es derzeit noch ist, jedoch werden diese zumeist erst im Alter zwischen 20 und 30 Jahren in die jeweilige Lebensabschnittspartnerschaft einbezogen und recht zügig, spätestens aber nach Erreichen des 40. Lebensjahres wieder aus dieser entlassen. Es dürfte daher davon auszugehen sein, dass die angekaufte Russin nicht zwei, sondern mindestens zwanzig Jahre alt ist. Und dass der Kanzler sich neuerdings tatsächlich einmal um seine Regierungsgeschäfte kümmert, so dass er seine Frauen nicht mehr in deren natürlichen Habitaten jagen kann, sondern sie aus dem Katalog bestellen muss.
Damit wäre dann auch schon geklärt, wer im August die Krone der "überflüssigen Frau des Monats" errungen hat: Doris Schröder-Köpf, die demnächst wohl wieder als Doris Köpf firmieren und nun endgültig der vom Kanzler nach Vorbild der Grünen betriebenen Ehegatten-Rotation zum Opfer gefallen sein dürfte.
Schade, Kanzler, das Ganze hätte man noch viel professioneller aufziehen können, mit viel größerer PR-Wirkung. Etwa durch öffentliche Abwicklung im Rahmen einer Sondernummer des Frauentauschs. Mit einer kleinen Überraschung für Doris am Schluss, wenn sie nicht zurück nach Hannover/Berlin gebracht wird, sondern in München bleiben und wieder als "Journalistin" arbeiten darf.
Vierte Augustwoche:
Das alles ist ja schlimm genug und irgendwie wird man ja auch das klebrige Gefühl nicht los, dass dieses sülzige Familiengetue des Bundeskanzlers trotz aller Beteuerungen, er wolle das eigentlich nicht in die Medien tragen, wieder genau dieselbe Instrumentalisierung des Privaten für irgendwelche Wahlkämpfe ist, wie dereinst die "Traumehe" mit der inzwischen abgeschossenen Hillu, die Berichte über die wegen ihrer regierungskritischen Aussagen inzwischen wieder hinter der Mauer versteckten Kanzlercousinen aus der Ostzone und die Betonung des arbeitslosen Kanalarbeiterbruders Lothar Vosseler, der sich inzwischen bei Big Brother zum handfesten Politclown gemausert hat und nicht zu eitel war, seine politische Hirnlosigkeit öffentlich zu machen.
Aber was uns dann gegen Ende August von unserer geliebten Regierung noch so alles an Lügen und Schwachsinnigkeit zugemutet wurde, sprengt dann doch so langsam die Parodiefähigkeit auch der schamlosesten Satire (welche herzustellen HuF sich seit Jahren zur Ehre gereichen lässt). Ich erinnere mal zärtlich daran, wie uns die dreistufige Tabaksteuererhöhung noch vor Jahresfrist "verkauft" worden war. Da hieß es, man müsse etwas tun für die Jugend und die Preise so drastisch erhöhen, dass endlich weniger geraucht wird. Außerdem brauche man die Mehreinnahmen aus der erhöhten Tabaksteuer für die Sozialsysteme. Ich habe hier ja schon einmal darauf hingewiesen wie grenzdebil eine solche Rechnung ist - denn Mehreinnahmen würden ja trotz erhöhter Steuersätze gerade nicht erzielt, wenn tatsächlich drastisch weniger geraucht würde. Und, Scheiße nochmal, genau das passiert gerade. Die Einnahmen aus der Tabaksteuer haben sich nicht erhöht, sondern sind eingebrochen, weil die Raucherei nun offenbar für viele zu teuer geworden ist. So dass die Regierung - erschrocken über die erzielte gesundheitspolitische Lenkungswirkung - folgerichtig beschlossen hat, die noch ausstehenden Stufen zwei und drei der Steuererhöhung lieber mal ganz schnell zu streichen, sonst geben die bemitleidenswerten Kinder und Jugendlichen am Ende noch wirklich das Rauchen auf. Was für den Eichel-Hennes die Pleite bedeuten würde! Tolle Logik das, und zugleich ein nicht gerade überraschender Hinweis darauf, welches der beiden zunächst verkündeten, jedoch in immanenter Kollision stehenden Ziele der Regierung wirklich wichtiger ist: Kohle in der Kasse geht vor Beseitigung der Kohle in der Lunge. Das macht Hoffnung. Und zwar allen Autofahrern. Wenn die Mineralölsteuereinnahmen weiter zurückgehen, weil die von der Steuererhöhung erhoffte "ökologische Lenkungswirkung" hoher Benzinpreise eintritt, dürfte Rot-Grün sehr schnell ebenso auf die Umwelt scheißen wie auf unsere Gesundheit und die Öko-Steuer wieder rückgängig machen, um über steigende Kraftstoff-Umsätze wieder mehr Geld in die Kassen zu bekommen. So sind wir dann wieder beim Rauchen für Riester (Kontrollfrage: Wer war das noch mal?) und bei Rasen für die Rente.
Wem das noch nicht reicht: Die SPD hat beschlossen, das Wort "Hartz" nicht mehr zu verwenden. Es sei zu stark negativ vorbelastet. Sicher eine tolle Nachricht für Peter Hartz: Mensch, Pitter, Dein Name ist inzwischen so eine Art Schimpfwort. Hartzlichen Glückwunsch! Und irgendwie auch wieder typisch für unseren Bundesgerd. Wenn die Kundschaft mit dem Produkt nicht zufrieden ist, ist das noch lange kein Grund, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Nein, man klebt halt einfach nur ein neues Etikett drauf. So vermuten nicht wenige, dass Struck nur der neue Name von Scharping ist und unter dem Wanst von Fischers Jockel irgendwo noch der gelbe Genscher samt Pullunder versteckt ist und heimlich die Außenpolitik macht. Wie dem auch sei, am publizitären Hartz-Infarkt der Chaosbrigade aus Berlin ändert der Etikettenschwindel sicher nicht viel. Das ist eher so als ob man der Zielgruppe nun auch noch Hirnerweichung unterstellte.
Die Eierwürfe auf den Kanzler neulich in der Zone mögen ein erster Beleg dafür sein. Schade, dass die Zonis noch nicht einmal dabei vernünftig arbeiten können: Kein einziges Ei hat getroffen!
P.S. Diese Kolumne schert sich einen Dreck um die Rechtschreibreform, deren Widerruf, dessen Widerruf, die mögliche Reform der Reform etc., solange 98 Prozent der deutschen Schulabsolventen nach keiner der derzeit diskutierten Varianten mehr als ihren Namen richtig schreiben können und den Konjunktiv für eine Geschlechtskrankheit halten.
Nick Igels Kulturtagebuch Die überflüssigste Frau des Monats: Jürgen Klinsmann
Erste Juliwoche:
Endlich Neues von Frank Fussbroich. Der aufstrebende Jungkriminelle, der bis etwa Mitte Juli noch bei Big Brother zu besichtigen war, hat dort der andächtig lauschenden Zielgruppe einen aufregenden Körperpflegetipp gegeben: „Also mit de Ohr-Haare, ne, datt mach isch immer so: Da geht meine Freundin mit´m Feuerzeusch dran un macht dat an und geht mir damit kurz inz Ohr. Nur so ganz kurz, dann versengen die.“ Oder etwas länger, was eine von der forensischen kosmetischen Chirurgie als „Niki-Lauda-Effekt“ bezeichnete Wirkung entfalten kann. Wobei der Fussfrank optisch eigentlich selbst bei schwersten Verbrennungen nur noch gewinnen kann. Wahrscheinlich zahlt die Sendeleitung für Selbstverstümmelungen demnächst noch eine Prämie – nicht umsonst war bereits der Schönheitschirurg im Glotzen-Gefängnis und hat ein paar neue Titten für jede von den einsitzenden Blödinen ausgelobt.
Da passt es ins Bild, dass die nächste Staffel des TV-Konzentrationslagers in einem Freizeitpark gedreht werden soll, wo die Bewohner von den Besuchern rund um die Uhr durch einseitig verspiegelte Scheiben besichtigt werden können. So eine Art Streichelzoo mit Menschen, Füttern verboten. Wahrscheinlich auch mit speziellen Nightsessions – nur für Erwachsene – fast so gut wie Beate Uhses Pornokino. Aber selbst das ist nur eine Vorstufe zur übernächsten Staffel, die nach Heiis&Fettig vorliegenden Geheiminformationen aus der RTL II-Sendeleitung in einem Safari-Park gedreht werden soll. Die Bewohner müssen sich dann mit hungrigen Löwen und Geparden auseinandersetzen – und wenn das auch noch nichts hilft, bekommen die Zuschauer im Rahmen eines neuartigen Gewinnspiels (bitte anrufen!!!) Abschusslizenzen für einzelne Bewohner zugelost und können – interaktiv – auf die Jagd im Freilaufcontainer gehen. Obwohl die Vorstellung, den Schädel des Sachsenpaule mitsamt ausgestopftem dummem Grinsen für den Rest meiner Tage über meinem Kamin hängen zu haben, nicht unbedingt eine angenehme wäre.
Zweite Juliwoche:
Wer sich über die Regelungswut der EU echauffiert, hatte bisher stets die Normung der Traktorsitze als besonders absurdes Beispiel zur Hand. Weil dies auf die Dauer langweilig wird, hat die Brüsseler Kommission sich jetzt etwas Neues einfallen lassen. Alle Mitgliedstaaten müssen nach einer neue EU-Richtlinie „Seilbahn-Gesetze“ erlassen, auch dann, wenn es auf ihrem Territorium gar keine Seilbahnen gibt. Da das Seilbahnrecht in Deutschland Ländersache ist, muss jetzt beispielsweise das Landesparlament von Mecklenburg-Vorpommern daran gehen, ein Seilbahngesetz zu verabschieden, obwohl die höchste Erhebung des Landes gerade einmal 179 Meter misst und eine „Aufstiegshilfe“ weder vorhanden noch geplant ist.
Dafür fehlt an anderer Stelle eine Aufstiegshilfe um so dringender. Zumindest was das Niveau angeht. Die Rede ist natürlich von der neuesten Bodenlosigkeit des Privatfernsehens, der „Alm“. Das Konzept ist weitgehend bekannt. F-Promis, die für Geld nun wirklich alles tun, werden in einer möglichst feindlichen Umgebung zusammengepfercht und dort mit allerhand Zumutungen traktiert, um den Sadismus der Fangemeinde zu befriedigen. Subtext: Es ist ja nur Cordalis/Stahnke/Kübeldreck etc., da ist eine menschenunwürdige Behandlung doch nicht nur verdient, sondern geradezu angezeigt. Nun wird man dem kaum widersprechen können. Aber warum muss das Ganze öffentlich stattfinden, ein moderneres Strafrecht mit innovativen Vollzugselementen hätte doch völlig ausgereicht, um die gesellschaftlich offenbar angezeigte Abstrafung bestimmter Nervensägen ohne übermäßige Belastung der Volkswirtschaft zu ermöglichen.
Ganz oben auf der Liste der Kandidaten für den geschlossenen Vollzug stünde demnach Kader Loth. Deren Beruf ist nach Angaben des Senders „Pop-Ikone“. Also eine Art kopulierender Muttergottesdarstellung? Jedenfalls ist Kader uneingeschränkt recyclebar: Schon wenige Tage nach ihrem Auftritt im Glotzen-Gulag von Big Brother war sie bereits im „Prominenten“-Frauentausch zu bewundern, nur um wiederum ein paar Tage später auf der Alm wiedergekäut zu werden. In diesem geschlossenen Kreislauf deriviert sich die Prominenz allein schon aus einem einzigen Auftritt in einer artgleichen Sendung wie z.B. DSDS, GZSZ, LMAA etc., ein Auftritt in seriösen Formaten oder gar die Erbringungen nennenswerter körperlicher oder gar geistiger Leistungen ist nicht mehr erforderlich. Das gilt natürlich auch für Kader. Eigenen Angaben zufolge ganze 28 Jahre alt (wahrscheinlich gibt es wie die „gefühlte Temperatur“ auch ein gefühltes Alter, das speziell bei Frauen deutlich vom tatsächlichen Alter abweichen kann), ist sie diejenige, die sich am Flughafen wundert, warum der 75-jährige Rentner so unhöflich ist, ihr als Dame nicht den Koffer quer durch das Terminal zu tragen. Auf der Alm machte sie vor allem mit dem Spruch Furore: „Ich mag keine Menschen, die in ihrem Leben nichts geleistet haben und nur auf Kosten von anderen Leuten leben“. Subtiler ist Selbsthass nie formuliert worden.
Was war noch, auf der Alm? Djamila Rowe, prominent als vermeintliche Entsafterin des vormaligen Schweizer Botschafters, und als solche mit erstaunlichen Bildungslücken ausgestattet: „Was ist das, was da unten aus der Kuh herausläuft?“ Selbst Lorenzo, die schwuchtelige Knallcharge aus der letzten Superstar-Staffel wusste Bescheid: „Man nennt es Milch“. Wer wird es Gunther Gabriel (die älteren werden sich erinnern...?), kurzfristig eingesprungen für den wegen einer Analfissur ausgefallenen Kotze Cordalis, da noch übelnehmen, dass er Djamila als „Jammer-Ossi-Kuh“ bezeichnete. Zynisch und menschenverachtend allerdings, dass die Stripperin, die die Sendeleitung unter ich-weiss-nicht-mehr-welchem Vorwand zwischen die Gestörten gepfercht hatte, sich ausgerechnet auf Lorenzos Schoß lapdancenderweise austobte. Lorenzo gab anschließend auch brav zum besten, dass seine bisexuelle Phase nun beendet sei und er nun eine rein heterosexuelle Phase einlegen werde. Und der Papst wird zum Buddhismus übertreten...
Zum Glück war inzwischen schon Almabtrieb für alle „Kandidaten“ – wenn auch in diesem Fall eine rechtzeitige Abtreibung dem Abtrieb vorzuziehen gewesen wäre.
Dritte Juliwoche:
Überhaupt wird die Homosexualität immer salonfähiger. Nach den Wahlerfolgen von Pobereit in Berlin und von Beust in Hamburg sowie den Kassenerfolgen der durchaus unkomischen Herbig-Filme mit schwuchteligen Indianern und Astronauten wurde plötzlich auch unser Guido Schwesterwelle ganz mutig und outete sich – völlig überraschend – als Tunte. Wahrscheinlich mit dem Hintergedanken, so das Projekt 18 oder zumindest das Projekt 69 erfolgreicher gestalten zu können und für die „Schwesterpartei“ obendrein noch ein paar Spenden (und seien es Samenspenden) an Land zu ziehen. Die grüne Aushängeschwuchtel Beck legte gleich noch einen drauf: Alle Politiker und sonstigen Personen des öffentlichen Lebens seien eigentlich verpflichtet, sich zu Heterosexualität oder Homosexualität zu bekennen, das sei eine „Personenstandsanzeige wie verheiratet oder katholisch“. Nun gut, nur um sicher zu gehen und um zu unterstreichen, dass ich keine Ambitionen auf politische Ämter habe: Ich bin weder verheiratet, noch katholisch, noch schwul. Allerdings erwarte ich nun, dass latent Schwule wie Klinsmann, Moshammer, D! Soost und Co. endlich ihre Personenstandsanzeigen aufgeben. Vielleicht wäre der Herr Beck ja auch dafür, wenn wir das alles schon so öffentlich machen müssen, dass gleich wieder der gute alte rosa Winkel eingeführt wird, der uns mit dem Ende des „tausendjährigen Reiches“ allzufrüh abhanden gekommen ist? Damit man gar nicht lange im heißen Brei herumstochern muss, um es mal in Schwulenlingo zu übersetzen.
Nur um der Anekdote willen, müsste ich jetzt eigentlich noch von den beiden Münchnern, Phänotyp Schwabing-Schicki, berichten, die einmal im befreundeten Ausland am Nebentisch in fortgeschritten alkoholisiertem Zustand und im Irrglauben, nicht belauscht zu werden, über den Moshammer herzogen. Einer der beiden hatte einmal für den Mosi gearbeitet und meinte seinen ehemaligen Arbeitgeber so charakterisieren zu müssen: „Ein alter Mann mit Glatze und Mütze, bei dem die Rosette so ausgeleiert ist, dass die Scheiße unten in großen Pfützen rauspladert.“ Interessante Personenstandsanzeige.
Eine weitere spannende Form von Personenstandsanzeige haben die Freunde aus Tschechien im Programm. Dort wollte eine Supermarktkette ihre Kassiererinnen dazu verpflichten, während der Regelblutung ein rotes Stirnband zu tragen. Als roten Gürtel im Menstruieren, nehme ich an? Oder um die Kundschaft vor besonderer Reizbarkeit und Pampigkeit zu warnen? In diesem Fall würde ich ein knallrotes Band auch für die PMS-Tage empfehlen. Oder, wisst Ihr was, Tschechinnen, tragt das Ding am besten immer, sicher ist sicher.
Dazu passt wiederum eine Meldung aus dem Inland. Endemol plant eine neue Sendung für den deutschen Markt, Arbeitstitel „Deutschland sucht das Super-Sperma“. Nach dem amerikanischen Vorbild „Make me a Mum“, sollen männliche Kandidaten auf die Fruchtbarkeit und Leistungsfähigkeit ihres Spermas getestet werden. Der potenteste Kandidat darf dann auch gleich eine Frau befruchten. Wahrscheinlich nur, wenn er vorher die Personenstandsanzeige „hetero“ abgegeben hat, und hoffentlich vor laufenden Kameras, da es sich ja nicht um Sex, sondern um Wissenschaft handelt. Auch die Zuschauer können wieder etwas gewinnen, eine Samenspende des Siegers (bitte anrufen!!!). Irgendwie erinnert das ein wenig an die Arier-Zucht des Herrn H. aus Braunau. Aber wer wird schon so kleinlich sein, wo doch nur „das brennende Problem des Bevölkerungsrückgangs anschaulich aufgearbeitet werden soll“ (Endemol).
Vierte Juliwoche:
In den USA werden inzwischen andere Probleme diskutiert. Frau Heinz-Kerry, verehelicht mit dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Kerry, hat der Zeitschrift Family Circle ein Rezept zur Herstellung von Kürbiskeksen zur Verfügung gestellt, das offenbar nicht für die Herstellung brauchbaren Backwerks geeignet ist. Dies ist um so schlimmer, als die Leser des Blatts abstimmen dürfen, ob das Rezept der Frau Heinz-Kerry oder das ebenfalls eingesandte Rezept der Frau Bush besser sei. Bereits seit 1992 gebe es den Wettbewerb des Kandidatengattinnen und bisher sei stets der Mann der Siegerin auch zum Präsidenten gewählt worden. Nun gut, angesichts der wieder einmal zu erwartenden Bush-Machenschaften hätte der Herr Kerry ohnehin keine Chance gehabt. Jetzt ist dieses Schicksal nur schon in der Frühphase des Wahlkampfes besiegelt. Da wird es auch nicht mehr helfen, dass Frau Heinz-Kerry sich inzwischen von dem Rezept distanziert hat, das „ihr ein Saboteur aus dem Wahlkampfteam untergejubelt habe“. Wahrscheinlich hätte sie einfach darauf verzichten sollen, Heinz-Ketchup als Zutat vorzuschlagen.
Und noch eine Nachricht aus den USA. Die amerikanische Armee, als Unterdrücker freier Völker und Sammelbecken von asozialen Versagern beliebt im alten wie neuen Europa, tut endlich etwas, um qualifizierteres Personal zu rekrutieren. So kommen Soldaten und Soldatinnen künftig in den Genuss kostenloser Schönheitsoperationen. Brustvergrößerungen, Liftings, Gesichtschirurgie und Fettabsaugen sind im Angebot. Allerdings, einen Haken hat die Sache. Eine Sprecherin der Armee erklärte gegenüber Heiss&Fettig, es gehe keineswegs darum, die bestaussehende Armee der Welt zu schaffen, sondern es sollten durch dieses Angebot vielmehr die Chirurgen der Streitkräfte Gelegenheit bekommen, auch in Friedenszeiten „trainieren“ zu können. Wenn man sich erinnert, dass der Bombenkrieg gegen Vietnam von dem Amerikanern bis heute verniedlichend als „Polizeioperation“ bezeichnet wird, stellt sich die Frage, ob eine „Schönheitsoperation“ der amerikanischen Armee tatsächlich zu empfehlen ist.
Bleibt wieder einmal die Frage nach der überflüssigen Frau des Monats. Selten war die Konkurrenz so groß wie im Juli. Natürlich war unsere Schwesterwelle ganz vorne mit dabei, ein „outing“, das nur bekräftigt, was alle außer Guido schon seit Jahrzehnten wussten, qualifiziert auf jeden Fall für die Spitzengruppe. Auch die „Memme der Nation“, Jan Ullrich, war bis zum Schluss noch in der Spitzengruppe – ganz anders übrigens als bei der Tour de France. Siegerin konnte nach den Entwicklungen der letzten Juliwoche dann aber doch nur einer sein: Jürgen Klinsmann. Was um alles in der Welt hat eigentlich den Mayer-Vortrinker bei dieser Personalentscheidung geritten? Was soll Klinsmann denn unseren Nationalspielern beibringen? Schwalben im Strafraum? Relativsätze mit „der wo“ einzuleiten? Lamentieren beim Schiedsrichter, wenn der zum zehnten Mal in einem Spiel zu Recht keinen Elfmeter gegeben hat? Jammern, reklamieren, protestieren? Ziellos in der gegnerischen Hälfte umher zu janckern? Phantompässe dann ganz knapp doch nicht zu erlaufen?
Nun, immerhin hat unser Jürgen einen wichtigen Tipp bekommen. Von Bertie Vogts persönlich. Man müsse, so Vogts, aus der EM-Mannschaft höchstens drei Spieler austauschen, ansonsten sei das „prima Material“. Alles klar, Jürgen? Ruf mal Bertie an und erkundige Dich, welche drei Du behalten sollst. Und dann wirfst Du den ganzen Haufen raus. Und behältst nur diese drei!
Nick Igels Kulturtagebuch Die neuen EU-Staaten im Tauglichkeitstest - Teil 1
Vorbemerkung: Da auch HuF sich der Verantwortung stellt, die die EU-Osterweiterung mit sich bringt, und als modernes Lifestyle-Magazin natürlich auch "Chancen und Risiken des Europas der 25" (Romano Prodi in: "Kommense rein, machense mit!", Calzone-Verlag Palermo, September 2005) bewerten muss, wird Sonderkorrespondent Nick Igel in loser Folge die neuen Mitgliedsstaaten besuchen und auf EU-Tauglichkeit testen.
Erste Juniwoche - Nick Igel in Slowenien:
Den Anfang unserer fröhlichen Runde des Neumitglieder-Checks macht Slowenien. Genauer gesagt Portoroz an der slowenischen Adriaküste, wo im Juni einer der sportlichen Höhepunkte des Jahres stattfand: Die Dachdeckerolympiade 2004. Erster Eindruck vom Flughafen Ljubljana: ausgezeichnet, zumal man auch bei Einreise aus EU-Staaten im Duty-Free-Shop noch immer die Preise für Reisende aus Nicht-EU-Staaten bekommt, also ohne Mehrwertsteuer. Das gibt eine hohe Wertung in der Kategorie "Gastfreundschaft und Service" und überdurchschnittliche Punktzahlen auch in der Kategorie "Organisierte Kriminalität". Nach umfangreichem Einkauf und reibungslosem Transfer mit dem Limousinenservie an die Adria, wurde ich gegen 23:00 Uhr standesgemäß im Grand-Hotel der Bernhardin-Gruppe untergebracht. Bedenklich allerdings die Frisur des Nachtportiers. Wir kennen ja alle diese Herren, die sich die Haare seitlich über die Glatze kämmen. Das sind die, die sich auch das neue Shampoo mit "Haarauffüller" von Elvital kaufen und fröhlich ignorieren, dass man nur etwas auffüllen kann, was noch vorhanden ist. Der Kollege aus Portoroz, wir wollen ihn Atze nennen, hatte jedoch eine neue, sehr viel eindrucksvollere Technik entwickelt. Da bei ihm nur noch eine strichförmige, etwa bleistiftdicke Haarinsel in der unteren Mitte des Hinterkopfes vorhanden war, kämmte unser Atze sich die dort sprießenden Haare fröhlich über die ganze Murmel. Also erst aufwärts, dann nach vorne und - damit nicht genug - hernach auch noch wieder nach unten, so dass sie ihm bis auf die Oberlider der Augen hingen, die durch eine dezimeterdicke Brille mit Hornfassung aus den auslaufenden sechziger Jahren geschützt waren. Fast schon moderne Kunst und ohne Haarspray nur für den hinzubekommen, der - wie Atze - über ausreichende Mengen Eigenfett verfügt, bzw. dieses in den Haaren lange genug anspart. Ich nenne das Gesamtkunstwerk "270-Grad-Strähnen an Kassengestell" und vergebe für Slowenien die Höchstpunktzahl in der Kategorie "Fashion and Trend". Natürlich bringt so eine Frisur auch Probleme mit sich, schnelle Bewegungen oder unterstützende Handgriffe beim Gepäcktransport sind ob ovo ausgeschlossen. Das entspricht aber ohnehin nicht der slowenischen Dienstleistungsmentalität, da macht sich die langjährige Zugehörigkeit zu Österreich-Ungarn bemerkbar, "hudeln" möchte der Slowene keinesfalls. Wer jetzt aber denkt, ich wolle unseren Atze abqualifizieren, irrt sich gewaltig. Der Mann hat im Gegenteil noch am selben Abend unter Beweis gestellt, welche Klasse er hat. Da zu dieser Zeit in Portoroz nicht nur die Dachdeckerolympiade stattfand (Was passiert mit so einem Dach eigentlich nach dem Decken? Wird es schwanger?), sondern auch noch eine EU-Konferenz, war das Hotel rettungslos überbucht. Atze hatte aber eine Lösung, die überzähligen Gäste wurden einfach aus dem Nobelschuppen ins benachbarte Hotel der unteren Holzklasse einquartiert. Die Einteilung der Gäste in überzählige und nicht überzählige hat Atze dabei nach einem absolut einleuchtenden Prinzip vorgenommen. "Ich habe erstmal alle Frauen in das schlechtere Hotel umgebucht", erläuterte des sympathische Altpartisan, "das sind im Zweifel sowieso nur Sekretärinnen oder Subalterne, für die reicht das allemal." Die kroatische Staatssekretärin für EU-Fragen und die österreichische Außenministerin wird es gefreut haben. Tusch, roter Teppich und Ernennung zum Ehrenchauvi des Monats! Oder um es mit Marcel Pagnol zu formulieren: "Alle haben gesagt, dass man so etwas nicht machen kann, und dann kam irgendein Idiot daher, der nicht wusste, dass es nicht möglich ist, und hat es einfach gemacht" (Einleitung zu "Le Schpountz"). Für Slowenien Höchstpunktzahl in der Kategorie "Gender" und in der Rubrik "Political Correctness". Goldenes HuF-Gütesiegel für Slowenien, EU-Aufnahmeprüfung bestanden, mit Brief und Siegel in Gold. Verheugen, da haste als Erweiterungskommissar ja ausnahmsweise mal etwas richtig gemacht!
Zweite Juniwoche:
Endlich Neuigkeiten von Lisa Fitz. Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass die Einleitung "endlich Neuigkeiten" in diese Kolumne inzwischen immer dann verwendet wird, wenn sich mal wieder jemand gemeldet hat, dessen Existenz man gerade erfolgreich zu verdrängen im Begriff war, wie z.B. die USA, Daniel Kübeldreck, Laurent Desire Kabila, Heino, Bokassa, Hitler oder eben Lisa Fitz. Natürlich bin ich mir über den Widerspruch im Klaren, dass ich einerseits beklage, von den Leuten wieder zu hören, und andererseits durch Weiterverbreitung des Elends auch dem Leser noch zumute, sich wieder mit diesen Figuren auseinander zu setzen. Aber so hat eben jede Biografie ihre Brüche, auch die meine.
Lisa Fitz jedenfalls hat Anke Engelke vorgeworfen, den Namen der Band in der Engelke Late-Show ("Electric Ladyland") von der gleichnamigen Combo abgekupfert zu haben, mit der die Fitz seit Jahrzehnten auftritt. Nun ist das erstens nicht sehr fein, Menschen die, wie Anke Engelke, am Boden liegen, auch noch mit Füßen zu treten. Zweitens müsste die Kollegin Fitz, die ihre Auftritte ja lange Jahre wegen des großen Zuschauerandrangs in Telefonzellen und Doppelgaragen abhalten musste, sich einmal klarmachen, dass "Abkupfern" voraussetzt, dass man etwas kennt. Und weder Frau Fitz noch ihre Zupfgeigenhansel dürften jemals den Sprung über den Weißbieräquator, also die Isar, gen Norden geschafft haben. Zudem würde ich von der Frau Fitz gerne einmal wissen, ob es ein Zufall ist, dass ihre Zupfgeigenhansel genauso heißen wie das Album "Electric Ladyland" von Jimmy Hendrix, erschienen 1968. Wo wir gerade von Abkupfern reden. Vielleicht ist das ganze Gegacker ja auch nur ein letzter verzweifelter Versuch der Fitz, sich und ihren antediluvianischen Humor mal wieder ins Gespräch zu bringen und sich für eine neue Sendung anzubringen, nachdem die ARD ihren Appell "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" gar zu wörtlich genommen und die Dame einfach aus dem Programm gefeuert hatte.
Das ist nur noch von der ebenfalls in die Kategorie "endlich Neues von..." fallenden Dolly Bustier zu toppen, die ihre Kandidatur für das Europaparlament mit den Worten unterstrich: "Wenn ich gewählt werde, fahre ich nach Brüssel". Das ist sehr rücksichtsvoll, zumal die meisten Sitzungen des Parlaments an seinem Hauptsitz in Strasbourg stattfinden und die ernstzunehmenden Parlamentarier so nicht von ihrer Arbeit abgehalten werden.
Dritte Juniwoche - Nick Igel in Polen:
Und weiter geht es im Neumitglieder-Check, obwohl ich eigentlich keine Zeit hatte, musste ich mich einfach für ein paar Tage nach Polen davonstehlen. Die Europawahl beobachten und mich dem polnischen Kulturgut nähern, dass die stolzen Polen ja mit Zähnen und vor allem Klauen verteidigen. Selbst einfache Leute können das kaum verhehlen. Viele bezeichnen Polen ja als die Ost-erinsel der EU. Keine Kunst, bei so viel Ste(h)len. Die Aufnahme von Polen in den europäischen Markt hat dem Land ungeahnte wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnet, allein dass jetzt der zollfreie Reimport von PKW möglich geworden ist wird nach Schätzungen des IWF eine Verbesserung der Außenhandelsbilanz um etliche Prozentpunkte bringen. Denn wo die Slowenen nur ihren Atze frisieren, da nehmen sich die Polen gerne ganze Nummerschilder und Fahrgestellnummern vor. Eine spezielle Form von Aufklau/Ost. Klar, das gibt die Höchstpunktzahl in der Kategorie "Handel und Wandel". Aber das nur am Rande. Gleich bei der Ankunft am Flughafen habe ich mit diebischer Freude feststellen können, dass auch dort in den Duty-Free-Shops die gleiche Präferenzbehandlung gewährt wird wie in Slowenien. So kann man die zwei, drei Stunden, die es dauert, bis die mit einem halben Dutzend Sicherheitsschlössern versehenen Koffer auf dem Laufband angefahren kommen, noch zu einem kleinen Einkaufsbummel nutzen. Oder man isst eine Kleinigkeit. Eine der polnischen Spezialitäten. Wie zum Beispiel Pizza. Die hier, anders als in Italien, ohne Tomatensauce hergestellt wird. Dafür gibt es nach dem Aufwärmen in der Mikrowelle noch einen guten Schuss kalte Currysauce oben auf die Esspappe, das wäre was für den Herrn Popolek in Alfredissimo! Hmmmm, groooooßaaaatich!!! In der Kategorie "Biolecken" gibt das die Höchstpunktzahl. Richtig punkten kann Polen auch im Bereich Kultur. Nicht nur, dass in der Oper ein digitales Laufband den gerade gesungenen Text ausstrahlt, für Gehör- oder Gedankenlose offenbar, die mit verstohlenem Blick dort verfolgen können, was sie life nicht begreifen. Nein, das polnische Kulturleben glänzt durch seine schillernde Vielzahl von kleineren Events und Aktionen, die - häufig in Privatinitiative - in oft unscheinbarem Rahmen zu bewundern sind. Darauf war ich bereits vorbereitet, denn ich hatte bei Camus gelesen: "Der sogenannte sozialistische Realismus ist also gerade durch die Logik seines Nihilismus dazu ausersehen, die Vorzüge des Erbauungsromans und der Propagandaliteratur zu vereinen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Ankündigungen einzelner literarischer Events über Handzettel erfolgen, die zu zehntausenden hinter die Scheibenwischer der in Warschau abgestellten Autos geklemmt werden.

Im Studio Selena zum Beispiel, wohl einer Art Literatencafe, werden offenbar im kleinen Kreis interessante Darbietungen gebracht, wobei das Publikum - ganz im Stile des Aktionstheaters - einbezogen wird. Zur Zeit läuft wohl das Stück "nimfomanka". Im Aisha-Club dagegen werden interessante Ausstellungen gezeigt, Aktionskunst sozusagen. Das Ganze läuft allerdings ekskluzywny, d.h., wie der Name "Club" schon sagt, nur auf Mitgliedschaftsbasis. Vielleicht deswegen habe ich leider nicht miterleben dürfen, was genau die Ausstellung "striptize" dem Betrachter an Erkenntnissen bringt. Höchstpunktzahl auch im Bereich "Kunst und Kultur"!

Ebenfalls sehr interessant: Die polnische Haute Couture. So veranstaltet der "Club 3" an Plac Konstytucji regelmäßig Modenschauen. Der Schwerpunkt des innovativen Sortiments liegt offenbar auf Brautmoden und Damen-Unterbekleidung. Hier wegen des vergleichsweise kargen Angebots für Herren eine eher mittlere Punktzahl.

Insgesamt steht fest, auch wenn auf den Toiletten des Casinos im Grand Hotel Orbis ganz offensichtlich mit Drogen gehandelt wird und insofern auch in der Rubrik "Organisiertes Verbrechen" zufriedenstellende Punktzahlen erreicht werden können: Polen kommt nicht ganz an die Wertung für Slowenien heran. Dennoch: Beitrittstest bestanden!
Ach ja, eine kurze Meldung noch, die das Bild dann doch deutlich trübt: Sechs polnische Priester aus Rzeszop, unmittelbar an der deutschen Grenze, sollen unlängst 40 Autos aus Deutschlandgestohlen und illegal in Polen verkauft haben. So viel kriminelle Energie in einem kulturell so hochstehenden Land, das hätte ich mir nie vorstellen können!
Vierte Juniwoche - Nick Igel bei der Fußball-EM:
Natürlich muss ein Magazin wie dieses auch von der Fußball-EM berichten, die nach dem rechtzeitigen Abgang von Rudis Reste-Rampe ja tatsächlich noch brauchbaren Sport geboten hat und bietet. Völler Verzweiflung habe ich mitangesehen, wie Kuranyi eine Chance nach der anderen verballackte anstatt ein paar Torre de Belem zu schießen. Und - wie das bei Scheiße häufig ist - sie wird ausgeschieden. Warum die BLÖD-Zeitung tatsächlich titeln musste, die Deutschen wären vor Freude auf das Spiel unserer Wunderstürmer alle schon ganz "portugeil" kann sich nur jenen erschließen, die die Galavorstellungen gegen Rumänien und Ungarn verschlafen hatten.
 Torre de Belem - Nick Igel ist portugeil
Aber andere haben es ja auch nicht besser. Die Briten zum Beispiel, die trotz einer hervorragenden Mannschaftsleistung und des überragenden Auftretens von David Beckham durch unlautere Machenschaften der UEFA sowie Erdstrahlen und indiskutable Schiedsrichterleistungen völlig ungerechtfertigt ausgeschieden sind.
 David Beckham verwandelt den entscheidenden Strafstoß
Oder die Franzosen, die als klar beste Mannschaft des Turniers, nach mitreißenden Spielen voller Offensivgeist und trotz einer Vielzahl von packenden, herausgespielten Torszenen die Koffer so früh packen mussten, dass in Rekordzeit ein neuer Trainer verpflichtet werden musste.
 Nick Igel (rechts hinten) trainiert die Equipe Tricolore
Und wer wird am Ende Weltmeister? Otto Rehrücken? Oder gar die Wohnwagenterroristen aus Käseland? Die Gefahr besteht! Deswegen auch keine Diskussion über die Frage nach der überflüssigen Frau des Monats: "Frau Antje aus Holland" ist von der Jury einstimmig gewählt.

|